Unbeschlagener Pferdehuf auf trockenem, sandigem Boden im warmen Abendlicht

Bild mit KI erstellt

Hufpflege im Sommer: weniger Wasser, weniger Fett, mehr Blick

Anne Sophie Hertrampf · 11 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Trocknen Pferdehufe im Sommer wirklich aus?
  2. Hilft Wässern oder Abspritzen gegen trockene Hufe?
  3. Sollte man Hufe im Sommer einfetten?
  4. Welche Risse am Huf sind harmlos, und wann ist es eine Hornspalte?
  5. Warum ist Strahlfäule auch im Sommer ein Thema?
  6. Wie oft sollte der Hufschmied im Sommer kommen?
  7. Wie sieht eine Sommerroutine für den Huf aus?
  8. Gesunde Hufe entstehen zwischen zwei Terminen
  9. Häufige Fragen
  10. Hilft Biotin gegen brüchige Hufe?
  11. Ist ein sehr harter Huf im Sommer ein Problem?
  12. Was bedeutet ein warmer Huf mit pochendem Puls?
  13. Quellen
  14. Über diesen Artikel

Hufpflege im Sommer braucht weniger, als viele Ratgeber empfehlen. Die Hufwand eines Pferdes hält ihren Wassergehalt erstaunlich stabil, und Wasser von außen erreicht vor allem die Sohle. Wichtiger als Einfetten und Wässern sind tägliches Auskratzen, sparsames Befeuchten mit dem Schwamm, trockener Untergrund gegen Strahlfäule und ein Bearbeitungsabstand, der zum schnelleren Hornwachstum passt.

Ein heißer Nachmittag im August, nach dem Reiten. Am Waschplatz läuft der Schlauch über Beine und Hufe, danach kommt die Dose Huffett aus der Putzbox, weil man das eben so macht. Beides steht in fast jedem Ratgeber. Ein Hufschmied, mit dem wir über den Sommerhuf gesprochen haben, sieht es anders: Seinen Kunden rät er vom Einölen ab, und das ständige Abspritzen hält er für nicht ideal. Was davon belegt ist und was Erfahrung, lässt sich erstaunlich sauber trennen.

Trocknen Pferdehufe im Sommer wirklich aus?

Pferdehufe trocknen im Sommer weniger aus, als der harte, helle Huf im August vermuten lässt. Der Wassergehalt der Hufwand bleibt bemerkenswert stabil, auch bei trockenem Wetter. Was sich spürbar ändert, ist die Härte des Horns, und die hat Folgen für Tragrand und Bearbeitung.

Das Horn eines Hufes ist nicht überall gleich feucht. Eine Untersuchung in der Berliner und Münchener Tierärztlichen Wochenschrift, 1998 maß in der Hufwand 22,7 Prozent Wasser, in der Sohle 31,5 und im Strahl 34,6 Prozent. Entsprechend verschieden ist die Steifigkeit. Die Wand ist fast achtzigmal steifer als der Strahl, der bei jedem Schritt nachgibt.

Wie wenig die Umgebung an der Hufwand ändert, zeigte eine Studie im American Journal of Veterinary Research, 2012 an australischen Wildpferden. Tiere aus einem nassen, zeitweise überfluteten Gebiet und Tiere aus der Wüste hatten praktisch gleich feuchte Hufwände.

Trocken heißt trotzdem nicht gleichgültig.

Trockenes Horn wird steifer. Messungen am Hufhorn im Journal of Experimental Biology, 1987 zeigen außerdem, dass es bei mittlerer Feuchte am widerstandsfähigsten gegen Brüche ist, doppelt so widerstandsfähig wie ganz nass oder ganz trocken. Ein gesunder Huf braucht also weder Dauerregen noch Wüste. Er braucht einen mittleren Zustand, und in diesem Bereich lag auch die Feuchte, die an lebenden Hufwänden gemessen wurde. Gebildet wird das Horn übrigens oben am Kronsaum, von wo es langsam nach unten wächst. Was Du heute am Tragrand siehst, ist Monate alt.

Hilft Wässern oder Abspritzen gegen trockene Hufe?

Wässern erreicht vor allem die Sohle, die Hufwand kaum. Kurzes Abspritzen mit dem Schlauch spült dazu Schmutz in Tragrand und Strahlfurchen. Wer einen Huf befeuchten will, fährt nach dem Auskratzen mit einem nassen Schwamm von außen und von unten darüber.

In der australischen Studie standen Hufe zwei Stunden im Wasser. Die Wand war danach so feucht wie vorher, die Sohle hatte deutlich Wasser aufgenommen. Die oft empfohlenen fünfzehn Minuten im Eimer sind deshalb vor allem ein Bad für die Sohle.

Der Hufschmied, mit dem wir gesprochen haben, nennt einen zweiten Grund gegen den Schlauch. Der Wasserstrahl drückt den Dreck genau dorthin, wo man ihn nicht haben will: in den Tragrand und in die Furchen neben dem Strahl. Sein Rat ist unspektakulär. Wenn ein Huf Feuchtigkeit braucht, geht er mit einem nassen Schwamm von außen und von unten darüber. So bleibt weniger Nässe am Huf stehen, und der Schmutz bleibt draußen.

Viele Hufbearbeiter halten auch den ständigen Wechsel zwischen nass und trocken für belastend. Morgens steht der Huf im Tau, mittags auf hartem Boden, abends am Waschplatz. Gemessen ist diese Belastung am Pferdehuf bisher nicht. Es ist Erfahrung aus der Praxis, keine Studie, aber eine, die gut zum Schwamm passt: wenig Wasser, gezielt und nur dann, wenn es nötig ist.

Die Beine an heißen Tagen abzukühlen bleibt in Ordnung. Danach den Huf auskratzen und das Pferd nicht im Nassen stehen lassen. Die Fesselbeuge profitiert davon ebenfalls, denn Dauerfeuchte ist dort einer der Ausgangspunkte für Mauke.

Sollte man Hufe im Sommer einfetten?

Ob Huffett einem gesunden Huf im Sommer nützt oder schadet, ist nicht untersucht, weder in die eine noch in die andere Richtung. Manche Hufschmiede raten ausdrücklich davon ab. Ein Huf, der gesund aussieht, braucht nach allem, was sich heute sagen lässt, kein Fett.

Die Ratgeber widersprechen sich an dieser Stelle deutlich. Die einen empfehlen, erst zu wässern und dann zu fetten, damit die Feuchtigkeit im Horn bleibt. Die anderen warnen, Fett verschließe den Huf. Beides klingt plausibel. Eine veröffentlichte Studie, die eine der beiden Aussagen am Pferdehuf prüft, haben wir nicht gefunden. Auffällig ist etwas anderes: Viele Seiten, die zu einem Mittel raten, verkaufen es auch.

Der Hufschmied, mit dem wir gesprochen haben, rät seinen Kunden grundsätzlich vom Einölen ab. Wie sich dauerhaftes Einfetten auswirkt, kann er deshalb nach eigener Aussage kaum beurteilen, denn bei seinen Kunden sieht er es schlicht nicht.

Aus dem Stall kommt ein praktischer Einwand dazu. Fett auf einem Huf, der nicht ganz sauber ist, hält Sand und Einstreu fest. Wenn Du die Dose trotzdem öffnen möchtest, etwa weil der Huf sehr spröde wirkt, frag beim nächsten Termin Deinen Schmied. Er sieht, ob ein Grund dafür vorliegt.

Die Dose in der Putzbox ist oft Gewohnheit, keine Notwendigkeit.

Was man hört und was sich belegen lässt

Was man hört Was belegt ist Was daraus folgt
Wässern macht die Hufwand feucht Nach zwei Stunden im Wasser war die Wand unverändert, nur die Sohle nahm Wasser auf Wässern ist vor allem ein Bad für die Sohle
Fett hält die Feuchtigkeit im Huf Keine veröffentlichte Studie am Pferdehuf gefunden Kein Grund für Fett als tägliche Routine
Fett verschließt den Huf Keine veröffentlichte Studie am Pferdehuf gefunden Ebenso wenig ein Beleg dagegen
Trockenheit macht Hornspalten Als Ursachen genannt werden ungleiche Belastung, Verletzungen am Kronsaum, schwache Hornqualität und lange Abstände zwischen den Bearbeitungen Bei einer Spalte zuerst mit dem Schmied sprechen
Biotin lässt den Huf schneller wachsen In einer Doppelblindstudie wuchs der Huf mit und ohne Biotin gleich schnell Biotin betrifft die Hornqualität, nicht das Tempo

Welche Risse am Huf sind harmlos, und wann ist es eine Hornspalte?

Feine, oberflächliche Risse im unteren Bereich der Hufwand sind häufig und meist unbedenklich. Eine Hornspalte reicht tiefer, durch die ganze Wand, oder zieht bis zum Kronsaum hinauf. Sie gehört zum Schmied, und die Pflege zu Hause bleibt trotzdem ein Teil des Weges.

Wie verbreitet Risse sind, zeigt eine Erhebung an 942 Pferden in den Niederlanden, veröffentlicht in Preventive Veterinary Medicine, 2017. Oberflächliche Wandrisse fanden sich bei 30,4 Prozent der Tiere, durchgehende Risse bei 16,4 Prozent. Fast jedes dritte Pferd hat also Risse, die beim Putzen auffallen, ohne dass daraus gleich ein Problem folgt.

Das Merck Veterinary Manual, 2024 ordnet Hornspalten nach drei Merkmalen: wie tief sie gehen, ob sie vom Tragrand bis zum Kronsaum reichen und wo sie liegen, an der Zehe, der Seitenwand oder den Trachten. Als Ursachen nennt es ungleiche Belastung, Verletzungen am Kronsaum, schwache Hornqualität und zu lange Abstände zwischen den Bearbeitungen. Trockenheit steht nicht auf dieser Liste.

Der Hufschmied, mit dem wir gesprochen haben, sieht Hornspalten als Pflegethema und als Fachthema zugleich. Ursache und Bearbeitung liegen beim Schmied. Was zwischen den Terminen passiert, liegt bei Dir: den Huf sauber halten, die Spalte beobachten, Veränderungen festhalten. Ein Foto mit dem Handy, jede Woche aus demselben Winkel, zeigt beim nächsten Termin mehr als jede Beschreibung.

Nicht bis zum Termin warten solltest Du, wenn Dein Pferd lahmt, die Spalte blutet oder sich der Huf warm anfühlt. Dann ruf den Schmied oder die Tierärztin gleich an.

Warum ist Strahlfäule auch im Sommer ein Thema?

Strahlfäule hängt an Nässe und fehlender Luft in den Strahlfurchen, nicht an der Jahreszeit. In einer Erhebung an 942 Pferden in den Niederlanden hatte fast die Hälfte Strahlfäule, und nasser Untergrund erhöhte das Risiko deutlich. Nasse Stellen gibt es auch im Sommer genug.

In derselben Untersuchung waren 45 Prozent der Pferde betroffen. Pferde auf nassem Stallboden hatten ein höheres Risiko, ebenso Pferde, die dauerhaft im Stall standen. Am stärksten fiel eine schwache Hornqualität ins Gewicht.

Die niederländische Erhebung liefert auch ein Argument für das tägliche Auskratzen. Wurden die Hufe nur wöchentlich statt täglich ausgekratzt, war eine Erkrankung der weißen Linie häufiger.

Beteiligt ist unter anderem das Bakterium Fusobacterium necrophorum. Eine Untersuchung in Veterinary Microbiology, 2013 fand ein Gen dieses Keims in fünf von vierzehn Proben aus befallenen Hufen und in einer von vierzehn gesunden. Er gedeiht feucht und ohne Sauerstoff, also genau so, wie es in einer zugesetzten Strahlfurche aussieht.

Im Sommer sind das andere Stellen als im Winter. Der Waschplatz, der Matsch rund um die Tränke, die Senke am Weidetor, in der die Pferde beim Fliegenstampfen stehen. Nach solchen Stellen lohnt es sich, die Hufe auszukratzen, bis in die mittlere Strahlfurche hinein. Ein fauliger Geruch und eine schwarze, schmierige Masse sind die Zeichen, auf die Du achtest.

Loses, unterhöhltes Horn schneidet der Schmied weg, damit wieder Luft an den Strahl kommt. Geht der Befall tief, blutet es oder lahmt das Pferd, gehört es in tierärztliche Hände. Für die vielen Mittel zum Auftragen gibt es keinen belastbaren Vergleich, welches besser abschneidet. Sicher bei Dir liegen trockener Boden und das tägliche Auskratzen.

Wie oft sollte der Hufschmied im Sommer kommen?

Den Abstand legst Du am besten mit Deinem Schmied gemeinsam fest, im Sommer eher kürzer als länger. Der Huf wächst in der warmen Jahreszeit am schnellsten, und eine Studie empfiehlt, sechs Wochen zwischen zwei Bearbeitungen nicht zu überschreiten.

Rund sieben Millimeter in 28 Tagen wuchs die Hufwand bei den Lipizzanerhengsten der Spanischen Hofreitschule, gemessen in einer Studie im Equine Veterinary Journal, 1995. Das Tempo schwankt über das Jahr. Eine Auswertung im Journal of Equine Veterinary Science, 2020 fand bei 16 jungen Pferden das stärkste Wachstum im Sommer und das schwächste im Winter.

Bei den Abständen gehen die Empfehlungen auseinander. Das Merck Veterinary Manual, 2024 nennt vier bis acht Wochen. Eine Studie an Schulpferden in Animals, 2017 rät, nicht länger als sechs Wochen zu warten, weil sich schon in dieser Zeit der Druckschwerpunkt unter dem Huf nach hinten verschiebt. In der niederländischen Erhebung gingen lange Abstände mit mehr Sohlenquetschungen und einer erweiterten weißen Linie einher.

Beim nächsten Termin lohnen sich ein paar Fragen:

  • Passt der Abstand zum Wachstum im Sommer?
  • Bricht der Tragrand aus, und sollte er kürzer gehalten werden?
  • Soll ich befeuchten, und wenn ja, wie?
  • Worauf soll ich bis zum nächsten Termin achten?

Der Hufschmied, mit dem wir gesprochen haben, sieht die Gesundheit des Hufes als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Schmied und Pferdebesitzer. Er sieht den Huf alle paar Wochen. Du siehst ihn jeden Tag.

Wie sieht eine Sommerroutine für den Huf aus?

Eine Sommerroutine für den Huf ist kurz: täglich auskratzen und ansehen, nur bei Bedarf mit dem Schwamm befeuchten, nasse Hufe wieder trocken stellen und den Schmied im passenden Abstand holen. Mehr braucht ein gesunder Huf im Sommer nicht, und die tägliche Kontrolle dauert keine zwei Minuten.

Die tägliche Kontrolle lässt sich gut mit dem Hand-Check an der Fesselbeuge verbinden, der auch das Fühlen des Pulses einschließt. Beides zusammen gehört in dieselbe Minute beim Putzen.

Das Weglassen ist Absicht. Kein langes Wässern, kein Fett für jeden Tag, kein Mittel für alle Fälle. Ein gesunder Huf ist im Sommer vor allem auf zwei Dinge angewiesen: dass jemand genau hinsieht und dass er nicht lange im Nassen steht.

Die Sommerroutine auf einen Blick

Wann Was Worauf Du achtest
Täglich Auskratzen, bis in die Strahlfurchen Geruch, Risse, Steinchen, Wärme
Nach Waschplatz, Regen oder Matsch Auskratzen und trocken stellen Nässe nicht im Huf stehen lassen
Bei sehr hartem Huf, nach Absprache Nasser Schwamm von außen und unten Kein Wasserstrahl in Tragrand und Furchen
Alle vier bis sechs Wochen, nach Absprache Termin beim Schmied oder Hufbearbeiter Ausbrechen, Spalten, Abstand
Lieber lassen Fett aus Gewohnheit, langes Stehen im Nassen Frag den Schmied, bevor Du etwas aufträgst
Hufauskratzer, nasser Schwamm und Wassereimer auf einer Holzbank am Waschplatz

Mit KI erstellt

Gesunde Hufe entstehen zwischen zwei Terminen

Im nächsten Sommer ändert sich am Waschplatz damit wenig, und doch das Entscheidende. Der Schlauch kühlt die Beine. Danach kommt der Hufauskratzer, und wenn der Huf Feuchtigkeit braucht, der Schwamm. Die Dose Huffett bleibt zu, bis Dein Schmied einen Grund nennt, sie zu öffnen.

Zwischen zwei Terminen liegen einige Wochen, in denen nur Du den Huf siehst. Was Dir in dieser Zeit auffällt, ein Riss, ein Geruch, ein Tragrand, der ausbricht, ist genau das, was der Schmied beim nächsten Besuch braucht. So entsteht ein gesunder Huf: aus zwei Menschen, die denselben Huf ansehen.

Häufige Fragen

Hilft Biotin gegen brüchige Hufe?

Bei Pferden mit schwachem Horn verbesserte Biotin in einer Doppelblindstudie an Lipizzanerhengsten die Hornqualität, sichtbar nach etwa neun Monaten mit 20 Milligramm am Tag. Schneller wuchs der Huf dadurch nicht. Für gesundes Horn ist kein Nutzen belegt, deshalb besprichst Du einen Futterzusatz am besten vorher mit Tierärztin oder Schmied.

Ist ein sehr harter Huf im Sommer ein Problem?

Ein harter Huf ist im Sommer normal und für sich genommen kein Grund zur Sorge. Bricht der Tragrand aus oder lässt sich der Huf kaum noch bearbeiten, ist das eine Frage an den Schmied. Er entscheidet, ob der Abstand kürzer werden sollte und ob Befeuchten vor dem Termin sinnvoll ist.

Was bedeutet ein warmer Huf mit pochendem Puls?

Ein warmer Huf und ein deutlich pochender Puls an der Zehenarterie können Zeichen einer Hufrehe sein, besonders an beiden Vorderhufen. Das ist ein Notfall und kein Pflegethema, ruf dann sofort die Tierärztin an. Warum der Weidegang dabei eine Rolle spielt, steht unter Anweiden und Hautgesundheit.

Quellen

[1] Elastic modulus of equine hoof horn, tested in wall samples, sole samples and frog samples at varying levels of moisture. Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift, 1998.

[2] Effect of environmental conditions on degree of hoof wall hydration in horses. American Journal of Veterinary Research, 2012.

[3] Functional design of horse hoof keratin: the modulation of mechanical properties through hydration effects. Journal of Experimental Biology, 1987.

[4] Cross-sectional study of the prevalence of and risk factors for hoof disorders in horses in The Netherlands. Preventive Veterinary Medicine, 2017.

[5] Fusobacterium necrophorum, and not Dichelobacter nodosus, is associated with equine hoof thrush. Veterinary Microbiology, 2013.

[6] Hoof horn abnormalities in Lipizzaner horses and the effect of dietary biotin on macroscopic aspects of hoof horn quality. Equine Veterinary Journal, 1995.

[7] The Effect of Season on Muscle Growth, Fat Deposition, Travel Patterns, and Hoof Growth of Domestic Young Horses. Journal of Equine Veterinary Science, 2020.

[8] Does a 4–6 Week Shoeing Interval Promote Optimal Foot Balance in the Working Equine? Animals, 2017.

[9] Hoof Cracks in Horses. Merck Veterinary Manual, 2024.

[10] Foot Care of Horses. Merck Veterinary Manual, 2024.

Über diesen Artikel

Dieser Beitrag ist aus der Pflege-Perspektive geschrieben und ersetzt weder den Hufschmied noch die tierärztliche Untersuchung. Bei Lahmheit, Wärme im Huf oder tiefen Spalten wende Dich an Deinen Schmied oder die Tierärztin Deines Vertrauens.

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